Eindeutige Mehrheit der deutschen Bevölkerung will kommunales Wahlrecht für alle Ausländerinnen
und Ausländer


Studie von infratest dimap im Auftrag des Landesintegrationsrates NRW

Eine eindrucksvolle Mehrheit von 62 % der Wahlbevölkerung in NRW spricht sich für die Einführung eines Kommunalwahlrechts für alle dauerhaft in Deutschland lebenden Ausländerinnen und Ausländer aus; im bundesweiten Durchschnitt sind es 59 %. Außerdem erwarten 59 % der Befragten (in NRW und der BRD), dass ein Ausländerwahlrecht die Identifikation und das Mitverantwortungsgefühl für die Kommune verstärken würde. Das sind die Ergebnisse einer infratest dimap-Umfrage, die im Auftrag des Landesintegrationsrates NRW und des Integrationsrates Köln durchgeführt wurde.Hier klicken, um einen Titel oder einen Text einzufügen.
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Qualifizierungsprogramm für Integrationsratsmitglieder „Die Politik in unserer Stadt mitgestalten“


Das Qualifizierungsprogramm für Integrationsräte ist eine Kooperation des Landesintegrationsrates mit dem Landesverband der Volkshochschulen NRW, der Landeszentrale für politische Bildung NRW und dem Integrationsministerium NRW. Das Ziel des gemeinsamen Projektes ist, die Integrationsratsmitglieder bei ihrer ehrenamtlichen politischen Arbeit zu unterstützen.

Mit dem Qualifizierungsprogramm ermöglichen die Kooperationspartner die Durchführung von einem Einführungsseminar für die Integrationsratsmitglieder im Jahr 2015. In den Seminaren werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das „Handwerkzeug“ für die Arbeit im Integrationsrat lernen: Die Rechte und Pflichten der Integrationsratsmitglieder, die Geschäftsordnung und die Kompetenzen des Gremiums sind einige Beispiele hierfür.

Die Einführungsseminare finden in den folgenden Regionen statt:

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Hauptausschusssitzung des Landesintegrationsrates NRW

Samstag, 19. September 2015, 13.00 Uhr in Gütersloh

Im Mittelpunkt der Sitzung wird ein Referat von Herrn Staatssekretär Thorsten Klute, Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen zum Thema „Potentiale der natürlichen Mehrsprachigkeit“ stehen.
Zweiter Schwerpunkt wird das Referat von Herrn Prof. Dr. Heiner Barz, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, zum Thema „Berufschancen von Menschen mit Migrationshintergrund“ sein.
»Tagesordnung (PDF)

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Umfrage "Diskriminierung in Deutschland 2015"


am 1. September startet die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) die bisher größte Umfrage zum Thema „Diskriminierung in Deutschland“.
Bis zum 30. November können sich alle in Deutschland lebenden Menschen ab 14 Jahren zu ihren selbst erlebten oder beobachteten Diskriminierungserfahrungen äußern. Diese Umfrage soll Diskriminierungen sichtbar machen. ADS will wissen, welche Auswirkungen Diskriminierungen auf Menschen haben und wie sie damit umgehen. Die Ergebnisse der Umfrage und Handlungsempfehlungen wird die Antidiskriminierungsstelle dem Deutschen Bundestag vorlegen.
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Landesregierung nimmt die Förderung der Teilhabe von Flüchtlingen als zentrale gesellschaftspolitische Herausforderung an


NRW setzt flüchtlingspolitische Arbeit ressortübergreifend um


Pressemitteilung des Integrationsministeriums, 3. August 2015

Land und Kommunen sehen sich derzeit zahlreichen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Ansteigen der Flüchtlingszahlen gegenüber. Nachdem der Zugang von Asylbewerbern über Jahre rückläufig gewesen war, erreicht der Zuzug nunmehr wieder Zahlen wie zu Beginn der 90er Jahre. Alle Beteiligten sind gefordert, kurzfristig Lösungen zur Aufnahme und angemessenen Unterbringung der Schutzsuchenden zu organisieren.
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NRW-Gesundheitsministerin Steffens: Gesundheitskarte für Flüchtlinge in NRW perfekt
Rahmenvereinbarung mit Krankenkassen unterzeichnet – Entlastung für Kommunen

Pressemitteilung des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, 28. August 2015
Nordrhein-Westfalen führt als erstes Flächenland eine Gesundheitskarte für Flüchtlinge (G-Karte NRW) ein. „Mit der NRW-Gesundheitskarte schaffen wir die Voraussetzungen zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von Flüchtlingen und zur Entlastung der Kommunen“, erklärte Gesundheitsministerin Barbara Steffens heute (28.08.2015) in Düsseldorf. „Flüchtlinge, die akute Schmerzen haben oder krank sind, sollen künftig direkt zu einer Ärztin oder einem Arzt gehen können – wie jeder andere Mensch in Deutschland auch. Kommunen können durch Einführung der G-Karte NRW ihren bürokratischen Aufwand bei der Sicherstellung der Gesundheitsversorgung für Flüchtlinge reduzieren“, so Steffens weiter.
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Vielfalts-Broschüre des ‚dialog forum islam‘

Integrationsminister Schneider zieht positive Zwischenbilanz: Die Zusammenarbeit mit muslimischen Verbänden in NRW ist vertrauensvoll und nachhaltig

Pressemitteilung des Minisiteriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW vom 17.07.2015
Seit nunmehr zweieinhalb Jahren existiert das dialog forum islam (dfi) als institutionalisierte Dialog-Plattform zwischen der Landesregierung und den islamischen Organisationen in Nordrhein-Westfalen. Pünktlich zum diesjährigen Zuckerfest stellte Integrationsminister Guntram Schneider das erste gemeinsame Produkt dieses Gremiums vor, eine Broschüre, die die Vielfalt des organisierten Islam in Nordrhein-Westfalen darstellt. „Die Broschüre liefert Innenansichten zahlreicher  islamischer Organisationen mit umfassenden Informationen über ihr soziales Engagement und ihre vielfältigen Ausprägungen. Sie soll den Dialog in Schulen, Jugendeinrichtungen und Gesprächskreisen anregen und so auch Islamfeindlichkeit vorbeugen“, sagte Guntram Schneider bei der Vorstellung der Broschüre in Düsseldorf.
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Extremistischer Salafismus als Jugendkultur – Sprache, Symbole und Style


Die Broschüre „Extremistischer Salafismus als Jugendkultur – Sprache, Symbole und Style“ informiert über den von radikalen Salafisten verwendeten Sprach-, Zeichen- und Kleidungskodex und klärt über die von ihnen verwendeten Propagandastrategien auf.
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Ausschreibung von Fördermitteln für Projekte zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern im Förderjahr 2016


Für  die  Förderperiode  ab  2016  plant  das  BAMF  wieder die  Förderung von Projekten zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund  mit  dauerhafter  Bleibeperspektive  gemäß  den  Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern des Bundesministeriums  des  Innern  (BMI)  und  des  Bundesministeriums für  Familie, Senioren,  Frauen  und  Jugend  (BMFSFJ)  – „Förderrichtlinien“  –  die unter www.bamf.de zum Download zur Verfügung stehen. 
»Öffentliche Bekanntmachung (PDF)

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Vorstand gesucht?! - Ist der Verein der zentrale Faktor der Zivilgesellschaft?
Fachtag im Programm: "Engagement braucht Leadership"


Veranstaltung der paritätischen Akademie NRW, 23. September 2015, Dortmund
Es gibt in Deutschland ca. 580.000 Vereine. Sie stellen damit nach wie vor die wichtigste Organisationsform für freiwilliges Engagement dar. Nahezu jede/-r zweite in Deutschland lebende Bürger/-in ist Mitglied in einem Verein. Dies hat gute Gründe. Vereine sind Ausdruck gelebter Demokratie und waren in den letzten 200 Jahren immer wieder Ausgangspunkt wichtiger sozialer Innovation. Damit ist der Verein historisch betrachtet ein Erfolgsmodell. Gleichzeitig sind Vereine regelmäßig auf neue Mitglieder angewiesen und auf Menschen, die bereit sind, Verantwortung für den Verein zu übernehmen.
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DISS-Studie zur lokalen Medienberichterstattung über die Migration aus Südosteuropa


Einwanderung aus Südosteuropa nach Duisburg in lokalen Medien
Seit dem Beitritt Rumäniens und Bulgariens in die EU im Jahre 2007 lassen sich Bürgerinnen und Bürger dieser Länder in Deutschland und somit auch in Duisburg nieder. Dies wurde in den ersten Jahren von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Auch von Seiten der Stadt Duisburg wurden diese neuen BürgerInnen zunächst einmal weitgehend sich selbst überlassen. Erst ab 2011 und dann massiv ab 2012 wurde das Thema Neuzuwanderung aus Rumänien und Bulgarien nach Duisburg zu einem Thema in den Medien und der Zivilgesellschaft. Auch in überregionalen Medien wurde Duisburg und hier insbesondere das Wohngebäude „In den Peschen“ in Duisburg-Rheinhausen zu einem Negativ-Symbol für diese Zuwanderung. Die öffentliche Wahrnehmung der Neubürgerinnen und Neubürger war dabei fast durchweg negativ: Sie seien ein „Problem“, das die „betroffenen“ Kommunen nicht bewältigen könnten; sie wurden mit Müll, Schmutz, Kriminalität, Armut, sozial unangepasstem Verhalten und finanzieller Belastung durch die Inanspruchnahme von Sozialleistungen in Verbindung gebracht. Teils offen, teils unterschwellig wurde mit antiziganistischen Aussagen argumentiert, etwa dass die Neuankömmlinge schon allein deshalb „unintegrierbar“ seien, weil es sich um Angehörige der Minderheit der Roma handele. In Duisburg kam es besonders in den Stadtteilen Hochfeld und Bergheim zu Protesten aus der bisherigen Bevölkerung mit teils rassistischem und wohlstandschauvinistischem Hintergrund gegen die Zugewanderten.
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Zusammenhänge zwischen Migration und Entwicklung


Ein Diskussionsbeitrag von Prof. Dr. Jochen Oltmer
Jeder 122. Mensch auf der Welt ist ein Flüchtling, Binnenflüchtling oder Asylsuchender. Professor Dr. Jochen Oltmer hat im Auftrag von terre des hommes und Welthungerhilfe eine Studie über den Zusammenhang von Migration und Entwicklung verfasst.
Die Studie kann hier heruntergeladen werden.

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