Aus den Integrationsräten in NRW

1/2017

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Mit diesem neuen Newsletter möchten wir Sie regelmäßig über die Arbeit der demokratisch gewählten Migrantenvertreter in Nordrhein-Westfalen informieren. Dieses Informationsangebot ist nur eine Auswahl der Redaktion und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

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Weniger Mitsprache für Migranten in NRW

Rheinische Post, 11. August 2017
Die NRW-Landesregierung will die Kommunen von der Pflicht entbinden, Integrationsräte einzurichten. Kritiker fürchten, dass ausländische Bürger sich damit künftig nicht mehr politisch beteiligen können.

Die neue Landesregierung eröffnet Kommunen die Möglichkeit, die politische Mitwirkung von Migranten stark einzuschränken. Wie aus dem schwarz-gelben Koalitionsvertrag hervorgeht, sollen Städte und Gemeinden in NRW künftig nicht mehr dazu verpflichtet sein, sogenannte Integrationsräte einzurichten. Stattdessen sollen sie nach dem Willen von CDU und FDP darüber selbst entscheiden. Nur ein solches Optionsmodell werde der konkreten individuellen Situation vor Ort tatsächlich gerecht. »mehr...

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Migranten in NRW droht weniger Mitsprache

11. August 2017, General Anzeiger
Die neue schwarz-gelbe Landesregierung will die Kommunen von der Pflicht entbinden, Integrationsräte einzurichten. Der Vorsitzende des Landesintegrationsrat kritisiert das scharf.
Die neue Landesregierung eröffnet Kommunen die Möglichkeit, die politische Mitwirkung von Migranten stark einzuschränken. Wie aus dem schwarz-gelben Koalitionsvertrag hervorgeht, sollen Städte und Gemeinden in NRW künftig nicht mehr dazu verpflichtet sein, sogenannte Integrationsräte einzurichten. »mehr...

 

Kommentar: Kein gutes Signal

Die neue NRW-Landesregierung will Kommunen von der Pflicht entbinden, Integrationsräte einzurichten. Das stößt auf Kritik.
Beinahe jeder fünfte Nordrhein-Westfale hat ausländische Wurzeln. Viele leben schon länger hier, haben aber trotzdem kaum Möglichkeiten politischer Mitsprache. Ein Gremium, das auf kommunaler Ebene dazu beiträgt, dass auch die Interessen von Migranten gehört werden, ist der Integrationsrat. Nicht überall funktioniert die Zusammenarbeit reibungslos, manch eine Gemeinde hat durchaus schlechte Erfahrungen gemacht. Auch turbulente Szenen sind keine Seltenheit. Aber es war beispielsweise der Duisburger Integrationsrat, der die Abschiebung des nepalesischen Mädchens Bivsi als erstes zum Thema machte. »mehr...

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Bielefeld

Bielefelder Gremium ruft Deutsch-Türken zur Stimmabgabe bei Bundestagswahl auf Integrationsrat kritisiert Erdogans Boykottaufruf

Westfalen-Blatt, 24. August 2017
Der Bielefelder Integrationsrat hat den Aufruf des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan kritisiert, bei der Bundestagswahl bestimmte Parteien zu boykottieren. »Das Wahlrecht ist ein Privileg. Vor diesem Hintergrund lassen wir uns bei unserer Teilhabe an einer freien und geheimen Wahl auf keiner Weise beeinflussen«, sagt Mehmet Ali Ölmez, Vorsitzender des Inte­grationsrats, im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT. »mehr...

 

Integrationsrat ruft wahlberechtigte Migranten zur Bundestagswahl auf

Neue Westfällische , 25. August 2017
Protest: Reaktion auf die Einmischung des türkischen Staatspräsidenten, der Türkischstämmige 
belehren will. Integrationsratsvorsitzender wehrt sich gegen „negativen Einfluss“ Erdogans »mehr...

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Bochum

24 000 Euro für Integrationsarbeit

Westdeutsche Allgemeine Zeitung,15. August 2017
Der Integrationsrat der Stadt bezuschusst Vereine und Initiativen, die sich in der Integrationsarbeit einsetzen in der Förderperiode 2017 mit 24 280 Euro. Das wurde in einer Sondersitzung des Rates am Montag, 7. August, beschlossen.

Insgesamt wurden 19 Anträge eingereicht, von denen nun zwölf bewilligt wurden. Sieben Vereine werden demnächst mit insgesamt 14 280 Euro bei konkreten Projekten gefördert, die sich mit dem Thema „Integration durch Sport“ auseinandersetzen. Die „Initiative für Integration und Teilhabe“, deren Aktivitäten sich auf das Pfarrheim St. Nikolaus und die Flüchtlingsunterkunft Höntroper Straße beziehen, will beispielsweise Spielmaterialen anschaffen und eine „Outdoor-Olympiade“ organisieren. Der Verein „IceStars Cheerleader“ möchte Flüchtlingen und Migranten mit dem Projekt „Streetball erschnuppern“ neue sportliche Erfahrungen ermöglichen und so eine moderne Variante des Basketballs anbieten. »mehr...

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Bottrop

Bottroper Integrationsrat lehnt Pläne von CDU und FDP ab

Westdeutsche Allgemeine Zeitung , 18. August 2018
Geht es nach dem NRW-Koalitionsvertrag wäre so ein Gremium in den Städten künftig freiwillig. Dagegen regt sich Widerstand vor Ort.
Der Integrationsrat macht mobil gegen einen Passus im Koalitionsvertrag von CDU und FDP. Dort heißt es nämlich, dass Kommunen nicht mehr länger verpflichtet sein sollen, einen Integrationsrat einzurichten. Das ist bisher eine reine Absichtserklärung der beiden Regierungsparteien. Entsprechende Gesetze oder Erlasse gibt es bisher nicht. »mehr...

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Dinslaken

Ein wichtiges Bindeglied

Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung, 5. September 2017
Für den Erhalt des Integrationsrates spricht sich die UBV-Wählergemeinschaft aus. Die Überlegungen der neuen Landesregierung, es den Kommunen freizustellen einen Integrationsrat einzurichten, mag für einige vielleicht richtig sein, für Dinslaken trifft das jedoch nach Ansicht der UBV nicht zu. »mehr...

 

Dinslaken und Voerde halten an ihrem Integrationsrat fest

Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung, 26. August 2017
Laut Landesregierung soll Gremium nicht mehr verpflichtend sein. Dafür gibt es Kritik von Turhan Tuncel, Vorsitzender des Gremiums in Dinslaken.
Einen Integrationsrat soll es laut Landesregierung demnächst nicht mehr verbindlich für die Kommunen geben, sondern nur noch auf freiwilliger Basis. Das heißt, jede Kommune kann alleine entscheiden, ob sie einen Integrationsrat ins Leben ruft und wie dieser besetzt sein soll. »mehr...

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Dortmund

Land will die Pflicht zur Einrichtung von Integrationsräten abschaffen – scharfe Kritik von SPD und Grünen in Dortmund

Nordstadtblogger
Eine neue Richtung in der Integrationspolitik schlägt die neue schwarz-gelbe NRW-Landesregierung ein: Sie will die Kommunen von der Pflicht entbinden, Integrationsräte einzurichten. Dagegen regt sich viel Kritik – nicht nur in Dortmund. Denn die Befürchtung ist, dass sich ausländische BürgerInnen künftig nicht mehr politisch beteiligen können. »mehr...

 

Die Stadt Dortmund vergibt in diesem Jahr zum fünften Mal den Integrationspreis.

FOCUS Online, 30. August 2017
Nach den erfolgreichen Veranstaltungen in den Jahren 2009, 2011, 2013 und 2015 geht der Dortmunder Integrationspreis nun in die fünfte Runde: Mit dem Integrationspreis 2017 zeichnet MIA-DO-Kommunales Integrationszentrum Dortmund zusammen mit dem Integrationsrat der Stadt Dortmund wieder Organisationen, Vereine, etc. aus, die sich mit ihren Maßnahmen, Projekte oder Aktionen, zum Thema Integration verdient gemacht haben und das Zusammenleben zwischen Einheimischen und Zugewanderten fördern. »mehr...

 

OB und Integrationsrat schicken Grüße

FOCUS Online, 1. September 2017
Oberbürgermeister Ullrich Sierau und die Vorsitzende des Integrationsrates, Aysun Tekin, schicken anlässlich des muslimischen Opferfestes, 1. bis 4. September 2017, Grußworte.

Oberbürgermeister Ullrich Sierau
Liebe Dortmunder Musliminnen und Muslime, im Namen der Stadt Dortmund und des Integrationsrates wünschen wir allen Menschen muslimischen Glaubens ein friedliches und gesegnetes Opferfest. »mehr...

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Düsseldorf

Perspektiven statt Populismus

Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung, 6. September 2017
Es ist notwendig, aber es kann auch Freude machen, sich mit Phantasie und Pinsel gegen Hass und Hetze, gegen Nationalismus und Rassismus für unsere Vorstellung von Demokratie, Offenheit und Solidarität einzusetzen. Daher hat der Düsseldorfer Appell in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro und dem Integrationsrat Schülerinnen und Schüler, Jugendliche und jung Gebliebene ermuntert, sich für die Plakataktion „Perspektiven statt Populismus“ anzumelden. 14 Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen und Migrantenvereine wie Kin-Top, Jugendmigrationsdienst Diakonie Düsseldorf, Mädchentreff Leyla, Dieter-Forte-Gesamtschule, Elly-Heuss-Knapp-Berufskolleg, kom!ma, Kinderspielhaus Dorotheenstraße, Kinderclub Geeststraße oder der Jugendclub der Stiftung Museum Kunstpalast sind dem Angebot gefolgt. »mehr...

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Gronau

Für eine offene Gesellschaft

Integrationsrat ruft dazu auf, wählen zu gehen

Westfälische Nachrichten, 14. September 2017
Der Integrationsrat der Stadt Gronau fordert alle Wahlberechtigten mit Migrationshintergrund dazu auf, sich an der Bundestagswahl am 24. September zu beteiligen. Dies ist das Ergebnis einer Auseinandersetzung, die während der Sitzung des Integrationsrates am Montag stattfand. »mehr...

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Herne

„Integrationsrat darf nicht ohne Ersatz wegfallen“

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 25. August 2017
Die schwarz-gelbe Landesregierung möchte die Städte von der Pflicht entbinden, Integrationsräte einzurichten. CDU und FDP planen, es den Städten freizustellen, wie sie damit verfahren. Nurten Özcelik, 2. Vorsitzende des Integrationsrates, spricht mit der WAZ über diesen Vorstoß. »mehr...

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Mülheim an der Ruhr

"Grüne: Kritik an freiwilligem Integrationsrat"

Westdeutsche Allgemeine Zeitung , 31. August 2018
Als Schritt in die Beliebigkeit kritisieren die Mülheimer Grünen die Absicht der schwarz-gelben Landesregierung, den Kommunen die Entscheidung für einen Integrationsrat zu überlassen. „Was vordergründig liberal wirkt“, so die stellvertretende Fraktionssprecherin Dr. Franziska Krumwiede-Steiner, „ist in Wirklichkeit ein Rückschritt in Sachen Integration.“ Es hinge dann von politischen Mehrheiten ab, ob und welche Mitbestimmungsmöglichkeiten Migranten in den Kommunen haben. Nachdem vor Monaten bereits ein von Rot-Grün eingebrachter Antrag auf kommunales Wahlrecht für Nicht-EU-Ausländer im Landtag von CDU und FDP abgelehnt worden sei, sei diese Initiative ein weiterer Schlag gegen die Integration. »mehr...

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Krefeld
Nach Eklat in Sitzung: Nun doch ein Logo für den Integrationsrat

Das Drama in mehreren Akten findet sein vorläufiges Ende.

Westduetsche Zeitung, 17. Juli 2017
Was für ein Drama im Integrationsrat um ein Logo. Die Version des Berufkollegs Glockenspitz soll es nun werden. Aber so richtig glücklich ist damit niemand. Nicht alle Mitglieder des Integrationsrates finden es wichtig und richtig, ein eigenes Logo zu haben.

Zum Hintergrund: In der Mai-Sitzung kommt es zum Eklat wegen – sagen wir es diplomatisch – unterschiedlicher Auffassungen zur Frage, ob der Integrationsrat ein Logo braucht oder nicht. Die Verwaltung ist skeptisch, Grünen-Ratsherr Sahan Yilmaz und Vorsitzender des Integrationsrates gibt ein klares „Ja“ von sich. »mehr...

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Oberhausen

Migranten fürchten um Mitsprache auf städtischer Ebene

Westdeutsche Allgemeine Zeitung,23. August 2017
CDU und FDP wollen Städten freistellen, ob sie Integrationsräte einrichten. Zuwanderer warnen: Das sei ein fatales Signal. »mehr...

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Remscheid

Der Sport bringt alle Nationalitäten zusammen

Integrationsrat und Stadtverwaltung boten Vereinen und Initiativen ein Forum in Hackenberg. Gäste konnten vieles ausprobieren.

Remscheider General-Anzeiger, 17. September 2017
Die Sportanlage Hackenberg wurde zum Schauplatz einer Premiere: Zum ersten Mal ging dort am Sonntag das „Interkulturelle Sport- und Spielfest“ über die Bühne, zu dem der Integrationsrat der Stadt Remscheid in Zusammenarbeit mit dem städtischen Fachdienst Sport und Freizeit (Sportamt) eingeladen hatte. Wie bestellt, schien an diesem Mittag die Sonne und lockte etliche neugierige Kinder an der Hand ihrer Eltern an. „Wir hoffen, dass wir zu unserer ersten Veranstaltung viele Besucher und Besucherinnen begrüßen dürfen“, sagte die Vorsitzende Erden Ankay-Nachtwein vom Remscheider Integrationsrat. »mehr...

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