Newsletter des Landesintegrationsrates NRW Nr. 3/2017 vom 22. Dezember 2017

---

Der Vorstand und die Mitarbeiter/innen  des Landesintegrationsrates NRW bedanken sich für das Interesse an unserem Newsletter und wünschen Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2018.

Vorstand des Landesintegrationsrates NRW neu gewählt.

Sieben Frauen und 10 Männer aus sieben Herkunftsländern bilden nun den Vorstand – Der Vorsitzende, Tayfun Keltek, wird in seinem Amt bestätigt

Am 11. November 2017 nahmen Delegierte aus 107 kommunalen Integrationsräten in NRW an der Mitgliederversammlung in Remscheid teil.

Die Zukunft der Integrationsräte und die Neuwahl des Vorstandes standen im Mittelpunkt der Versammlung.
»mehr...

---

Stellenausschreibungen des Landesintegrationsrates NRW

Zum 15. Februar 2018 sind beim Landesintegrationsrat NRW die Stellen

• einer Sachbearbeiterin / eines Sachbearbeiters und

• einer/eines Bürokauffrau/-mannes als Elternzeitvertretung

zu besetzen.
»mehr...

---

Umgang mit Rechtspopulismus in der Kommune als Herausforderung für Integrationsräte

Tagesseminar für Integrationsratsmitglieder, 17. Februar 2017, Düsseldorf

Rechtspopulismus und der Umgang mit ihm ist zu einer Herausforderung für die demokratischen Kräfte in Deutschland geworden. Zu den Besonderheiten des Rechtspopulismus gehört, dass er nicht immer sofort zu erkennen ist und unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung die Gesellschaft gegen Minderheiten aufstachelt. Die Ablehnung der Einwanderungsgesellschaft und eine generelle Diskriminierung von Migrantinnen und Migranten ist genauso ein verbindendes Element unter den Rechtspopulisten der westlichen Gesellschaften wie Islamophobie und ethnozentrischer Kulturrassismus.

In diesem Seminar des Landesintegrationsrates NRW werden wir auf die Arbeit der Integrationsratsmitglieder in der Kommune eingehen und die Frage der Eindämmung von Rechtspopulisten in der Kommune in den Mittelpunkt stellen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in den Gruppenarbeiten Strategien und Lösungen zu realitätsnahen Situationen entwickeln und Pläne entwerfen, um langfristige Maßnahmen gegen Rassismus und Rechtspopulismus in der Kommune zu implementieren.

Das Seminar richtet sich an die Mitglieder der Integrationsräte.
»mehr...

---

Bericht zur Hauptausschusssitzung, Gelsenkirchen, 21. Oktober 2017

Im Mittelpunkt der zweiten Hauptausschusssitzung des Landesintegrationsrates NRW im Jahr 2017 am 21. Oktober in Gelsenkirchen stand die Rede des NRW-Integrationsministers Dr. Joachim Stamp, MdL (FDP), in der er die Migrations- und Integrationspolitik der neuen Landesregierung vorstellte. Die Rede des Ministers wurde von den Delegierten mit großer Spannung und Aufmerksamkeit erwartet, da sie insbesondere von ihm Konkretisierungen in Bezug auf die Äußerungen im Koalitionsvertrag zwischen der CDU und der FDP erwarteten.

»mehr...

---

Landtag debattiert über die Integrationsräte

30. November 2017

Am 30. November debattierte der Landtag den Antrag der Fraktion der SPD "Die Landesregierung muss die Arbeit der  Integrationsräte  würdigen, ihre Beteiligungsmöglichkeiten verbessern und die einheitliche Vertretung von Migrantinnen und Migranten durch die Integrationsräte erhalten!" (Drucksache 17/1287). Die Fraktionen von CDU und FDP brachten einen Entschließungsantrag ein (Drucksache 17/1356).
»15. Plenarsitzung vom 30.11.2017 (Video)

---

Mitbestimmung der kommunalen Integrationsräte aufwerten

Mitteilung des NRW-Integrationsministeriums, 30. November 2017

Integrationsminister Joachim Stamp hat im Landtag bekräftigt, dass die Landesregierung die Mitbestimmung der kommunalen Integrationsräte aufwerten will. Über die Möglichkeiten zu mehr politischer Partizipation von Migrantinnen und Migranten hat die Landesregierung bereits Gespräche geführt. "Kommunen können, dort wo es funktioniert, Integrationsräte beibehalten. Oder sie setzen alternativ aufgewertete Integrationsausschüsse ein, die dann eine tatsächliche Mitsprache beinhalten", so der Minister.
»mehr...

---

Integrationsräte auf dem Prüfstand

WDR 5 Morgenecho, 30. November 2017

Werden Kommunen von der Verpflichtung entbunden, Integrationsräte einrichten? Der NRW-Landtag debattiert über den umstrittenen Plan der Regierung. Was würde das für Migranten bedeuten? WDR-Reporter Frank Überall mit den Details.
»mehr...

---

Bericht zur Veranstaltung "Kommunale Netzwerkentwicklung - Integration durch Sport"

Veranstaltung vom 24. November 2017 in Essen

Die Kooperationsveranstaltung des Landesintegrationsrates NRW, des Landessportbundes NRW und der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren fand am Freitag im Stadion von Rot-Weiss Essen statt. Zu Beginn der Tagung hielt Integrationsstaatssekretärin Serap Güler einen Vortrag zu den geplanten Maßnahmen der neuen Landesregierung in den Bereichen Sport und Integration. Sie betonte, dass insbesondere diejenigen Menschen mit Migrationshintergrund mehr Beachtung finden sollen, die bereits seit Langem in Deutschland leben. So müsse beispielsweise gefragt werden, wie Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund zum aktiven Mitwirken in den Vereinen motiviert werden können. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tagung versprach sie, dass der Bereich Sport in der Integrationsstrategie 2030 der Landesregierung eine wichtige Rolle spielen werde. Abschließend dankte die Staatssekretärin den Integrationsräten für ihre wichtige Arbeit; diese werde von der Landesregierung sehr geschätzt.
»mehr...

---

Initiative zur Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien

Seit rund eineinhalb Jahren treffen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft in einem Gesprächskreis mit Politik und öffentlich-rechtlichen Sendern zur Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien.

Über die Legitimation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird derzeit breit diskutiert. Manche Stimmen wollen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf eine Nischenfunktion reduzieren. Zumindest sollen die Kosten der Anstalten möglichst stabil gehalten werden. Das führt heute schon dazu, dass in den Anstalten der Sparzwang so groß ist, dass die Qualität des Programms mitunter leidet.
Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner stehen dagegen für einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk – auch in der Zukunft. Auch sie sehen deutlichen Reformbedarf. Allerdings darf der Ausgangspunkt der Reformüberlegungen nicht in erster Linie von finanziellen und Einsparüberlegungen getrieben sein. Vielmehr muss es um die Frage gehen, welchen Auftrag der öffentlich-rechtliche Rundfunk unter den Bedingungen der digitalen Medienwelt erfüllen soll und welcher Schritte es bedarf, damit er seinen Auftrag unter Wahrung seiner besonderen Qualitätsstandards erfüllen kann.
Aus dieser Perspektive wollen die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner mit den folgenden Thesen einen Diskussionsimpuls geben, der sich an die Rundfunkkommission der Länder, an die Landesparlamente und nicht zuletzt an die Zivilgesellschaft richtet.
»mehr...

---

Forderungen des Flüchtlingsrates NRW zur Gestaltung notwendiger Rahmenbedingungen in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit

Dezember 2017

Als Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit sind wir keine homogene Gruppe: wir setzen uns zusammen aus Menschen unterschiedlichen Alters, Herkunft, beruflichen Hintergrundes. Unser Engagement hat unterschiedliche Wurzeln, diese liegen beispielsweise im politischen, kirchlichen oder sozialen Bereich. Manche von uns sind schon seit Jahrzehnten tätig, andere sind mit den steigenden Flüchtlingszahlen in den letzten Jahren aktiv geworden. Auch unsere „Aufgabenfelder“ im Ehrenamt sind vielfältig.
»mehr...

---

Abgeordnete mit Migrationshintergrund

Nach Recherchen des MEDIENDIENSTES INTEGRATION sitzen 58 Parlamentarier aus Einwandererfamilien im neuen Bundestag – das entspricht rund acht Prozent aller Abgeordneten. Damit ist ihr Anteil im Vergleich zu 2013 leicht gestiegen. Politiker mit Migrationshintergrund sind aber weiterhin deutlich unterrepräsentiert: In der Gesamtbevölkerung hat mittlerweile fast jeder Vierte eine Einwanderungsgeschichte.
»mehr...

---

Policy Brief Migration: Willkommenskultur in Deutschland
Mehr als nur ein Modewort?

Bertelsmann Stiftung (Hrsg.), Dezember 2017

Willkommenskultur ist ein Begriff, der die Migrationsdebatte der letzten Jahre geprägt hat, aber im öffentlichen Verständnis unscharf geblieben ist. Im Kern steht er für eine teilhabeorientierte Einwanderungsgesellschaft. Ein klar umrissener Politikansatz ist notwendig, um auf diesem Weg konsequent weiterzugehen.
»mehr...

---

Wie gelingt Integration? Asylsuchende über ihre Lebenslagen und Teilhabeperspektiven in Deutschland

Studie des Sachverständigenrates und Forschungsbereiches der deutschen Stiftungen für Migration und Integration im November 2017

Nach wie vor fehlt es in Deutschland an belastbarem Wissen über die Lebenslagen von Flüchtlingen, insbesondere solches, das deren eigene Sicht einbezieht. Diese Perspektive ist jedoch wichtig, um das Asylsystem zu verbessern und Maßnahmen zur Integration und Teilhabe passgenau zuschneiden zu können. Hier setzt die Studie an: In qualitativen Interviews wurden erwachsene Asylsuchende befragt, die noch keinen sicheren Aufenthaltsstatus in Deutschland hatten. Die Studie analysiert die Sichtweise der Flüchtlinge zu Wohnort, zum Zugang zu Arbeit und (Aus-)Bildung, zu sozialer Teilhabe sowie ihre subjektive Wahrnehmung der Einteilung von Asylsuchenden nach Bleibeperspektive. Die Studie stellt zudem dar, welche Themen Flüchtlinge von sich aus ansprachen. Es werden Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger von Bund, Ländern und Kommunen, für Akteure zivilgesellschaftlicher Flüchtlingsarbeit sowie für Vertreter der Wirtschaft gegeben. Die Studie bildet den Abschluss des Forschungsprojekts „Von der Aufnahme zu gesellschaftlicher Teilhabe: Die Perspektive der Flüchtlinge auf ihre Lebenslagen in Deutschland“, das gemeinsam von SVR-Forschungsbereich und der Robert Bosch Stiftung durchgeführt wurde.
»mehr...

---

Für das redaktionelle Angebot ist die Geschäftsführung des
Landesintegrationsrates Nordrhein-Westfalen verantwortlich. Für das Angebot
der extern verknüpften Internetseiten wird keine Verantwortung übernommen.

---