Rechtspopulismus und der Umgang mit ihm ist zu einer Herausforderung für die demokratischen Kräfte in Deutschland geworden. Zu den Besonderheiten des Rechtspopulismus gehört, dass er nicht immer sofort zu erkennen ist und unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung die Gesellschaft gegen Minderheiten aufstachelt. Die Ablehnung der Einwanderungsgesellschaft und eine generelle Diskriminierung von Migrantinnen und Migranten ist genauso ein verbindendes Element unter den Rechtspopulisten der westlichen Gesellschaften wie Islamophobie und ethnozentrischer Kulturrassismus.

Er tritt mal als harmlose Bürgerbewegung auf, um die „Gefährdung der Sicherheit durch Minderheiten“ zu thematisieren, oder er organisiert sich in Form einer Partei, um angeblich die Interessen des „kleinen Mannes“ gegenüber den sogenannten etablierten Parteien zu vertreten. Es ist daher wichtig, dass sich die Integrationsratsmitglieder mit den Inhalten und Fallstricken des Rechtspopulismus vertraut machen, um adäquat gegen ihn auftreten zu können.

In diesem Seminar des Landesintegrationsrates NRW werden wir auf die Arbeit der Integrationsratsmitglieder in der Kommune eingehen und die Frage der Eindämmung von Rechtspopulisten in der Kommune in den Mittelpunkt stellen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in den Gruppenarbeiten Strategien und Lösungen zu realitätsnahen Situationen entwickeln und Pläne entwerfen, um langfristige Maßnahmen gegen Rassismus und Rechtspopulismus in der Kommune zu implementieren.

Das Seminar richtet sich an die Mitglieder der Integrationsräte.
»Programm (PDF)
»Anmeldung: Bitte schicken Sie Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 12. Februar 2018 an die E-Mail-Adresse: anmeldung(at)landesintegrationsrat-nrw.de
Sie erhalten eine Anmeldebestätigung.